Werksverzeichnis

die mit * markierten Bilder sind noch erhältlich, bei Interesse bitte über das Kontaktformular melden! Alle Bilder Acryl auf Leinwand.

Reisen

[8] Pamir (Transalai-Gebirge, Tadschikistan), Feb 2022 *, gerahmt, 40×30 cm

[20] Tal des Brahmaputra bei Lhasa (Tibet) Jul 2022 *, 40×30 cm

[23] Sonnenuntergang Wüste (Namib Desert Lodge, Namibia), Jan 2023 *, 50×20 cm

[24] Insel Sao Jorge, Azoren (Serra do Topo), Jan 2023 *, 40×30 cm

[25] Liphi-Wasserfälle in Laos, Feb 2023 *, 40×30 cm

[26] Mondsichel-See (bei Dunhuang, Provinz Gansu, China), Mrz 2023 *, 65×35 cm

[29] Chefchaouen, die blaue Stadt (Marokko), Jul 2023 *, 40×30 cm

[30] Marrakesch, Jardin secret de Medina (Marokko), Sep 2023 *, 40×30 cm

[32] Schwefelvulkan Dallol (Afar-Senke, Äthiopien), Nov 2023 *, 30×23 cm

[34] Morgenstimmung am Bromo (Java, Indonesien), Dez 2023 *, 60×40 cm

[36] Victoria Falls (Simbabwe), Jan 2024 *, 40×30 cm

[37] Sonnenuntergang Australien (Kelly’s Knob), Jan 2024 *, 40×30 cm

[38] Monsun über Laos ( Karstfelsen am Nansong), Feb 2024 *, 40×30 cm

[40] Baobab (Baobab valley, Tansania), Juni 2024 *, 30×70 cm

[42] Herbststimmung Estland (Matsalu-Nationalpark), Aug 2024 *, 40×30 cm

[45] Herbst Estland (Matsalu-Nationalpark), Okt 2024 *, 40×30 cm

[48] Park der Religionen, Thailand (Wat Sala Kaeo Ku, Chiang Khan), Mai 2025 *, 40×30 cm

[49] Medina von Rabat, Marokko, Mai 2025 * , 40×30 cm

[50] Klosterruine, Bolivien (Hochland Anden), Juli 2025 *, 70×40 cm

[51] Campeche, Mexiko Sep 2025

[56] Fitz Roy (Patagonien), 60×40 cm, Nov 2025

[58] Maya-Tempel bei Palenque (Mexiko), 70×40 cm, Jan 2026

[59] Küstendschungel (Neuseeland), 60×40 cm, Jan 2026

[61] Wat Sa Si Tempel, Sukothai (Thailand), 60×40 cm, Feb-Mrz 2026

(63) Parinacota, Chile/Bolivien, 60×40 cm, Mai-Jun 2026

Lauca-Nationalpark, Bolivien. 6348 m hoch, im Vordergrund: Lago Chungará (Chile, 4520 m)

(66) Toledo vor dem Regen, Spanien, 60×40 cm, Jul-Sep 2026

Natur

[5] Herbst im Venner Moor (bei Münster), Jan 2022 *, gerahmt, 50×40 cm

[31] Herbststimmung (Botanischer Garten Münster) Okt 2023 *, 40×30 cm

[33] Wasserpest im Friedhofsbrunnen (Waldfriedhof Lauheide, Münster) Nov 2023 *, 30×20 cm

[39] Teichrosen, Kambodscha (nahe Angkor Wat), Apr 2024 *, 40×30 cm

[44] Seerose Thailand, Okt 2024 *, 40x30cm

[47] Lotus-Teich (Kambodscha), Apr 2025 *, 40×30 cm

 

 

Sonstiges

[15] Feuer und Wasser, Mrz 2022 *, 40×30 cm

 

 

Nachempfindung von Klassikern

[53] Baum im Harz (nachempfunden nach Caspar David Friedrich), Okt 2025 *, 55×40 cm

hatte mir schon immer gut gefallen, aber zum Kaufen ist es doch ein wenig zu teuer und wohl auch kaum erhältlich, da hab ich es mir halt selbst gemalt, Herr Friedrich möge verzeihen…

 

 

anatomy#nature#art

Mein neues Projekt „anatomy#nature#art“ verbindet meine beruflichen Erfahrungen in der mikroskopischen und makroskopischen Anatomie mit meinen Reisen und der Natur…Panta Rhei: alles fließt und steht miteinander in irgendeiner Beziehung.

[54] Esophagus in desert, Okt 2025 *, 50×40 cm

Zur möglichen Interpretation des Bildes [54] „Esophagus in desert“

Das englische Wort „Esophagus“ steht für Speiseröhre (in der Fachsprache Oesophagus oder Ösophagus). Diese findet sich prominent im unteren Bereich des Bildes, dargestellt in einem mit Spezialmethoden angefärbten Querschnitt, wie er zur mikroskopischen Begutachtung z.B. durch Studierende in der vorklinischen Ausbildung dient.

Die Bedeutung der Speiseröhre liegt darin, dass unsere gesamte Nahrung (fest oder flüssig) durch sie zum Magen und damit zur weiteren Verdauung transportiert wird (ganz selten auch einmal in anderer Richtung…).

Diese Speiseröhre ist ein wenig surrealistisch eingebettet in eine Wüstenlandschaft („desert“), die mich bei einem Besuch am Mondsichel-See in der Provinz Gansu bei Dunhuang (China) inspiriert hat. Zum Vergleich kann das hier auch ausgestellte naturalistische Bild [26] herangezogen werden. Historisch belegt ist, dass dieser See seit 2000 Jahren trotz der umliegenden Wüste nicht versandet. Am See befindet sich deswegen eine Pagode aus der Han-Dynastie.

Im Bild „Esophagus in desert“ sind fiktive Beziehungen zwischen der „Kraftquelle“ des nicht-versandenden Mondsichel-Sees in unterschiedlichen Verknüpfungen mit den Wandstrukturen der Speiseröhre und ihrer Umgebung dargestellt, wie sie spontan bei der Erstellung des Bildes entstanden. Der Phantasie des Betrachters sind keine Grenzen gesetzt – man kann eine Kamelkarawane entdecken, eine Tropfsteinhöhle, Lotuspflanzen, einen Sandwurm aus dem Film „Dune“, Wechselbeziehungen zwischen Drüsen im umliegenden Gewebe der Speiseröhre und der Atmosphäre, Mitochondrien als sog. „Kraftwerke der Zelle“, synapsenartige Strukturen und so einiges mehr.

[55] Larynx in Pamir, Okt 2025, 50×40 cm

Zur möglichen Interpretation des Bildes [55] „Larynx in Pamir“

Der Fachbegriff „Larynx“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet Kehlkopf. Pamir ist ein Hochgebirge, manchmal auch als „Dach der Welt“ bezeichnet, und liegt in Zentralasien (Tadschikistan, Kirgistan, Afghanistan und Westchina). U.a. auf einer Reise im Jahre 2019 habe ich einen Teil des Pamirs besucht (Tadschikistan, Kirgistan) und in Kirgistan den 4.150 m hohen Pass der Reisenden in der Nähe des Pik Lenin (7.134 m) bestiegen. Für diese Wanderung im Hochgebirge braucht man viel Luft und so kam mir die Idee, den Kehlkopf und seine Bestandteile in diese Berglandschaft zu integrieren. Er ist genau in der Bildmitte zu finden.

Die ein- und ausströmende Luft könnte fast an einen Vulkanausbruch erinnern, zeigt aber nur die intensive Atemtätigkeit. Denn durch den Kehlkopf muss die Luft weiter in Richtung Luftröhre und das System der Bronchien Richtung Lunge. Die Luftröhre und ihre ersten Aufzweigungen sind eingebettet in eine Art Gletscherstrom, der talabwärts nach rechts unten zieht. Im Gebirgsmassiv rechts findet sich eine Höhle mit einem kleinen., stark vergrößerten Ausschnitt aus der Lunge, direkt neben dem in Serpentinen laufenden Aufstiegspfad zum Pass.

Die Höhle links im Gebirge zeigt einen Blick in das Innere des Kehlkopfs, man erkennt u.a. die Stimmlippen, wie sie der Arzt bei der Kehlkopfspiegelung zu sehen bekommt. Denn natürlich braucht man auch seine Stimme, um sich mit den Mitreisenden über die Strapazen des Aufstiegs, aber auch die wunderbare Aussicht von der Höhe des Passes aus zu unterhalten.

[57] Venenarm im Lavendel, Dez 2025, 60×30 cm

Zur möglichen Interpretation des Bildes [57] „Venenarm im Lavendel“

Der Hintergrund des Bildes soll an die berühmten Lavendelplantagen z.B. in Südfrankreich erinnern. Aus den Blüten wird Lavendelöl hergestellt, das nicht nur in der Parfum- und Seifenindustrie verwendet wird, sondern in angemessener Dosierung auch eine medizinische Wirkung wie z.B. zur Abwehr bestimmter Bakterien oder als mildes Beruhigungsmittel bei Unruhezuständen haben soll.

Der hier gewählte Begriff „Venenarm“ bezieht sich auf ein anatomisches Präparat des Unterarms, bei dem die unter der Haut liegenden Venen und sensiblen Nerven freipräpariert worden sind. Dies geschieht in der vorklinischen Ausbildung von Studierenden der Medizin, die an Präparaten von Körperspendern solche anatomischen Strukturen studieren sollen. Die hier gelb dargestellten sensiblen Nerven transportieren Informationen z.B. über Berührung, Druck, Schmerz., Temperatur zum Gehirn. Die blau dargestellten Venen bringen das verbrauchte, sauerstoffarme Blut von der Hand und vom Unterarm über das Herz zur Lunge, wo frischer Sauerstoff zugefügt wird.

Im Bild ist dieser sog. „Venenarm“ willkürlich in 5 Segmente unterteilt. In der Phantasie könnte man sich vorstellen, wie die durch die Segmentierung durchgetrennten Venen und Nerven in vielfältiger Weise in Wechselwirkung mit dem Öl der Lavendelblüten treten, wodurch die Inhaltsstoffe ihre Wirkung auf den Körper ausüben könnten.

[60] Vegetativum X, Feb 2026, 60×40 cm

Zur möglichen Interpretation des Bildes [60] „Vegetativum X“

Der Hintergrund dieses Bildes ist eine Dschungellandschaft in Costa Rica. Dort eingebettet sind 10 (daher das „X“) Nervenzellen mit ihren Fortsätzen. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass Bäume (und sicher auch andere Pflanzen) über Wurzeln und chemische Duftstoffe in der Luft miteinander kommunizieren. Ganz sicher aber nicht über Nervenzellen, die bei Tieren und dem Menschen u.a. für die Kommunikation zuständig sind. In dieser surrealen Darstellung wurden die Kommunikationsmöglichkeiten bei Tieren und Menschen fiktiv miteinander vermischt.

Suchbild: Wer findet das Chamäleon, die Korallenschlange und die beiden Pfeilgiftfrösche?

Suchbild für Fortgeschrittene: Wer findet a) den Frosch, der an einem Nervenzellfortsatz leckt, und b) die Endigung eines Nervenzellfortsatzes, der Kontakt mit dem Schwanzende der Schlange aufnimmt?

[62] Big Brain Reef, 60×40 cm, Mrz -Mai 2026

Zur möglichen Interpretation des Bildes [62] „Big Brain Reef“

Wörtlich übersetzt „Superhirn-Riff“. Das Großhirn (mit ein paar Ablegern) findet sich in einem Korallenriff, umgeben von Hirnkorallen und anderen Bewohnern dieses Hochleistungs-Korallenriffs, das hoffentlich möglichst lange den schädlichen Umwelteinflüssen und dem Klimawandel trotzt, indem es vielleicht seine eigene nicht-künstliche, sondern natürliche Intelligenz einsetzt.

(64) Haare in der Salzwüste, 60×40 cm, Jun 2026

zur möglichen Interpretation des Bilds (64): „Haare in der Salzwüste„

Unschwer erkennbar ein Längs- und Querschnitt eines für die mikroskopische Untersuchung gefärbten Haares. Der Hintergrund bedarf einer Erklärung: Es handelt sich um die Satellitenaufnahme einer Salzförderregion mit aufgehäuften Salzbergen. Die unterschiedlichen Rotfärbungen könnten von Verunreinigungen oder gefärbten Bakterien (Purpurbakterien) stammen, die manchmal in Salzseen vorkommen. Hier ist die Metapher vom Haar in der Suppe oder von der Nadel im Heuhaufen  verfremdet zu riesig vergrößerten Haaren in einer sehr farbenprächtigen Salzwüste. Die Dunkelfärbung im Zentrum der Haarschnitte stammt vom Pigment Melanin, das die Haare mehr oder weniger braun färbt. Deutlich erkennbar ist, dass sich die aggressiven Salzverbindungen teilweise in die Harre hinein gefressen haben.